Radiofrequenzbehandlung für eine traumhaft schöne Haut – Chancen und Risiken

Behandlungen mit Radiofrequenzen sind bereits seit einigen Jahren Teil der Medizin und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie werden zur Kollagensynthese und Zellerneuerung genutzt. Die dermatokosmetischen Verfahren dienen damit vordergründlich der Verbesserung des Hautbildes. Es können nachhaltige und natürliche Ergebnisse erzielt werden. Radiofrequenzbehandlungen werden jedoch nicht nur im Beauty-Bereich genutzt, sondern kommen auch in der Schmerztherapie zum Einsatz. Wir möchten uns hier jedoch primär mit dem Nutzen für Schönheitsbehandlungen auseinandersetzen. Dabei werden wir das Verfahren an sich beleuchten, die Anwendungsgebiete aufzeigen, den Kostenpunkt beleuchten und einen Einblick in Chancen sowie Risiken geben.


Vorteile einer Radiofrequenztherapie:

  • Risikolos und schmerzfrei
  • Straffung der Haut
  • Minderung von Falten und Narben
  • Entfernen von Cellulite
  • Reduktion des Umfangs z. B. am Bauch
  • Alternative zu operativen Eingriffen

Nachteile einer Radiofrequenztherapie:

  • Nicht für Schwangere und Krebskranke geeignet
  • Für langfristige Erfolge mehrere Sitzungen notwendig

Wie eine Radiofrequenzbehandlung funktioniert

Radiofrequenzbehandlungen werden häufig am Gesicht angewandt. Die Behandlung kann jedoch auch an anderen Körperstellen erfolgen. Spezielle Elektroden werden über die Haut gestrichen und auf diese Weise hineingeschleust. Die Energie der Radiowellen erreicht dabei die untere Hautschicht. Durch die Wärmeentwicklung wird die Neubildung von Elastin und Kollagen gefördert. Das führt zu einer Straffung des Gewebes, ohne dieses zu schädigen. Beide Proteine tragen nämlich maßgeblich zur Elastizität und Spannkraft der Haut bei. Radiofrequenzbehandlungen können sowohl bei Männern als auch Frauen angewendet werden. Das Alter des Patienten spielt dabei keine Rolle.

Chancen einer Radiofrequenzbehandlung

Das dermatokosmetische Verfahren mit Radiowellen kann bei einer Vielzahl von Hautproblemen angewendet werden. Eine Behandlung ist beispielsweise bei Cellulite, Falten, Narben und hängenden Wangen möglich. Durch eine Radiofrequenztherapie können derartige Probleme gemindert oder gar gänzlich beseitigt werden. Bereits nach einer einmaligen Behandlung sind erste Ergebnisse sichtbar. Diese klingen jedoch nach wenigen Tagen wieder ab. Daher ist eine Kur mit mehreren Behandlungen und anschließenden Auffrischungen zu empfehlen. Dadurch kann eine dauerhafte Verbesserung des Hautbildes erfolgen.

Risiken einer Radiofrequenzbehandlung

Radiofrequenzbehandlungen sind gänzlich risikofreie Verfahren. Während der Behandlung spüren die Patienten lediglich eine Erwärmung der behandelten Areale. Die Temperatur wird dabei als angenehm empfunden. An den behandelten Stellen bilden sich zwar Rötungen, diese sind jedoch ungefährlich und klingen in der Regel bereits nach wenigen Stunden ab. Auch sonst muss der Patient mit keinerlei Beeinträchtigungen rechnen. Schmerzhafte Behandlungen oder gar Verbrennungen sind bei sachgemäßer Anwendung auszuschließen. Ein Risiko besteht ohnehin nur dann, wenn eine Radiofrequenzbehandlung nicht von einem Arzt oder Kosmetiker, sondern eigenständig durchgeführt wird. Allerdings ist auch das unproblematisch, sofern man sich an einige Vorgaben hält. Ganz zu schweigen davon, dass selbst im Extremfall keine nennenswerte Gefahr besteht. Ausgenommen sind lediglich Schwangere, Krebskranke und Menschen, die mit einer Chemo- oder Strahlentherapie behandelt werden. Nur in diesen Fällen ist von einer Radiofrequenzbehandlung abzuraten.

Kosten einer Radiofrequenzbehandlung

Die Kosten einer dermatologischen Behandlung mit Radiowellen sind überschaubar und hängen unter anderem von der Behandlungsdauer ab. Des Weiteren kommt es darauf an, welches Hautproblem mit der Radiofrequenzbehandlung angegangen werden soll. Auch die gewählten Zielareale können Einfluss auf den Kostenpunkt haben. Da für langanhaltende Erfolge mehrere Sitzungen erforderlich sind, sollten für eine erfolgsversprechende Behandlung einige hundert Euro eingeplant werden. Mit mehr als tausend Euro ist jedoch nicht zu rechnen. Leider werden Radiofrequenzbehandlungen zu dermatologischen Zwecken in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Es gibt jedoch Ausnahmefälle, weswegen zumindest ein Gespräch in Erwägung gezogen werden sollte.

Radiofrequenzgeräte für den hauseigenen Gebrauch

Alternativ zu einer klassischen Behandlung ist es möglich sich ein Radiofrequenzgerät zu kaufen. Ein solches ist nicht allzu teuer und bietet die Möglichkeit einer Eigentherapie. Dadurch können Kosten eingespart werden. Jedoch muss man bedenken, dass hierdurch eine qualifizierte Aufsichts- und Behandlungsperson wegfällt. Infolgedessen können positive Ergebnisse nicht garantiert werden. Schließlich muss eine Radiofrequenztherapie richtig erfolgen, um zu einer Verbesserung des Hautbildes beizutragen. Im schlimmsten Fall drohen sogar Schäden, wenngleich das eher unwahrscheinlich ist. Selbst bei unsachgemäßem Gebrauch geht von einer Radiofrequenzbehandlung nämlich kaum eine Gefahr aus. Es geht also eher um die zu erzielenden Ergebnisse. Daher sollte diese Alternative gut überdacht werden.

Es steht außer Frage, dass die Radiofrequenztherapie eine Bereicherung der Medizin darstellt. Das Verfahren kann für unterschiedliche dermatologische Zwecke genutzt werden und ist sehr erfolgsversprechend. Risiken und Nebenwirkungen können bei sachgemäßer Behandlung gänzlich ausgeschlossen werden. Patienten müssen lediglich mit leichten Rötungen rechnen, die jedoch nach kürzester Zeit wieder abklingen. Neben einer Behandlung durch Fachpersonal besteht auch die Möglichkeit ein Radiofrequenzgerät zu kaufen und sich selbst mit Radiowellen zu therapieren. Der Preis für eine professionelle Behandlung ist jedoch überschaubar, weswegen diese Option nicht notwendig ist. Fakt ist, dass die Radiofrequenzbehandlung den Medical-Beauty-Bereich revolutioniert hat und eine plausible Alternative zu unterschiedlichen operativen Maßnahmen darstellt.